Annika Kühn | 04.04.2025 | Website, WordPress

Du hast eine Website – aber sie bringt dir kaum Anfragen oder Kunden? Oder stehst du noch ganz am Anfang und fragst dich, wie du überhaupt eine Website erstellst, die für dich arbeitet? Die gute Nachricht: Du musst kein Technik-Profi sein, um eine erfolgreiche Website zu betreiben.

Viele Selbstständige machen den Fehler, ihre Website als „Online-Visitenkarte“ zu betrachten. Doch eine gute Website ist mehr als das – sie ist ein Verkaufstool, das Besucher in zahlende Kunden verwandelt. Dafür brauchst du weder komplizierte Technik noch teure Programmierer. Mit den richtigen Strategien kannst du eine Website aufbauen, die Vertrauen schafft und deine Wunschkunden überzeugt.

In diesem Beitrag zeige ich dir die fünf wichtigsten Elemente einer erfolgreichen Website, welche Tools du nutzen kannst, ohne dich mit Technik herumschlagen zu müssen, und wie du mehr Besucher auf deine Seite bekommst – ganz ohne SEO- oder Marketingprofi zu sein.

Lass uns loslegen! 🚀

Die 5 wichtigsten Elemente einer Website, die verkauft

Damit deine Website nicht nur schön aussieht, sondern dir auch Kunden bringt, müssen einige grundlegende Elemente vorhanden sein. Es geht nicht darum, eine technisch perfekte Seite zu haben, sondern eine, die deine Besucher überzeugt und zur Handlung bewegt. Hier sind die fünf wichtigsten Bausteine:

1. Klare Botschaft: Sag, was du anbietest – und für wen

Wenn ein potenzieller Kunde auf deine Website kommt, sollte er in wenigen Sekunden verstehen, worum es geht. Viele Websites scheitern genau hier, weil sie zu unklar oder zu allgemein sind. Deine Startseite braucht eine einfache, aber wirkungsvolle Botschaft:

  • Wer bist du und was bietest du an?

  • Für wen ist dein Angebot gedacht?

  • Welchen Mehrwert hat der Kunde davon?

Ein Beispiel:
Unklar: „Ich helfe dir, online erfolgreich zu sein.“
Klar: „Ich erstelle für Selbstständige professionelle Websites, die Kunden gewinnen – ohne Technikfrust.“

Platziere deine Botschaft gut sichtbar im oberen Bereich deiner Website (auch „Above the Fold“ genannt), damit sie sofort ins Auge fällt.

2. Vertrauen aufbauen: Menschen kaufen von Menschen, denen sie vertrauen

Es gibt viele Websites da draußen – aber warum sollten sich deine Besucher gerade für dich entscheiden? Vertrauen ist der Schlüssel! Deine Website sollte den Eindruck vermitteln, dass du kompetent und zuverlässig bist. Hier sind einige Tipps, wie du Vertrauen aufbaust:

  • Verwende echte Fotos von dir: Zeige dich als Person, nicht nur als Marke. Authentische Bilder von dir und deinem Team machen deine Website menschlicher und nahbarer.

  • Testimonials: Lass zufriedene Kunden zu Wort kommen. Echte Bewertungen oder Erfahrungsberichte sind ein starkes Instrument, um Vertrauen aufzubauen.

  • Sicherheitsmerkmale: Deine Besucher müssen wissen, dass ihre Daten bei dir sicher sind. Achte darauf, dass du ein SSL-Zertifikat (das „https://“ in der URL) sowie ein klares Impressum und Datenschutzerklärung hast.

Vertrauenskiller wie fehlende Kontaktmöglichkeiten oder keine klaren Infos zu deiner Expertise solltest du unbedingt vermeiden.

3. Einfache Navigation: Mach es deinen Besuchern leicht

Besucher, die sich auf deiner Website verirren, verlassen sie schnell wieder. Daher ist eine klare und einfache Navigation entscheidend. Achte darauf, dass deine Menüstruktur logisch und benutzerfreundlich ist, damit Besucher schnell finden, was sie suchen.

Verwende ein übersichtliches Menü: Deine wichtigsten Seiten (z. B. „Über mich“, „Leistungen“, „Kontakt“) sollten leicht erreichbar sein.
Nutze Call-to-Action-Buttons (CTA): Fordere deine Besucher zu einer Handlung auf – sei es das Ausfüllen eines Formulars oder das Buchen eines Beratungsgesprächs.
Suchfunktion: Falls du viel Inhalt auf deiner Seite hast, kann eine Suchfunktion sinnvoll sein, um deinen Besuchern zu helfen, genau das zu finden, was sie suchen.

Eine intuitive Navigation verbessert nicht nur die Nutzererfahrung, sondern sorgt auch dafür, dass Besucher länger auf deiner Website bleiben und mehr mit ihr interagieren.

4. Call-to-Action (CTA): Was soll der Besucher tun?

Jede gute Website braucht klare Handlungsaufforderungen – sogenannte Call-to-Actions (CTA). Ohne sie wissen deine Besucher vielleicht nicht, was der nächste Schritt ist. Ein CTA fordert deine Besucher zu einer konkreten Handlung auf, wie etwa das Ausfüllen eines Kontaktformulars, das Buchen eines Gesprächs oder das Herunterladen eines Freebies.

Platzierung: Deine CTAs sollten auffällig platziert werden, vor allem am Ende eines Beitrags, aber auch während des Scrollens.
Verwende starke Verben: Worte wie „Jetzt anfragen“, „Kostenlos starten“ oder „Mehr erfahren“ sind handlungsorientiert und motivieren zum Klicken.
Gestalte die CTAs auffällig: Der Button sollte in einer kontrastreichen Farbe und in der richtigen Größe erscheinen, sodass er nicht übersehen wird.

Je klarer du deine Besucher anleitest, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie die gewünschte Aktion ausführen.

5. Mobile Optimierung: Über 70% der Nutzer surfen mobil

Stell dir vor, ein potenzieller Kunde sucht auf seiner Mittagspause nach deiner Dienstleistung und landet auf deiner Website – aber sie lädt zu langsam oder sieht auf dem Smartphone unübersichtlich aus. Das ist ein schneller Weg, um Besucher zu verlieren!

Mehr als 70 % der Nutzer surfen mittlerweile mit mobilen Geräten. Deshalb ist es entscheidend, dass deine Website auf Smartphones und Tablets genauso gut aussieht und funktioniert wie auf einem Desktop-PC.

Responsive Design: Deine Website muss sich automatisch an verschiedene Bildschirmgrößen anpassen.
Schnelle Ladezeiten: Besucher sind ungeduldig. Ladezeiten über 3 Sekunden führen dazu, dass fast 50 % der Besucher abspringen.
Optimierte Bilder: Verkleinere Bilder, damit sie schnell geladen werden, ohne die Qualität zu verlieren.

Eine mobile-freundliche Website sorgt dafür, dass du auch unterwegs Kunden gewinnst.

Du siehst, eine Website, die Kunden gewinnt, muss nicht kompliziert oder technisch anspruchsvoll sein. Mit den richtigen Elementen – einer klaren Botschaft, vertrauensbildenden Maßnahmen, einfacher Navigation, handlungsorientierten CTAs und einer mobilen Optimierung – kannst du auch ohne technische Expertise eine erfolgreiche Website aufbauen, die deine Wunschkunden anzieht.

Tools & Techniken für Technik-Muffel

Du möchtest eine professionelle Website, aber ohne dich mit komplexen technischen Aspekten auseinandersetzen? Kein Problem! Es gibt viele Tools und Techniken, die dir dabei helfen, deine Website schnell und einfach aufzubauen – ganz ohne Programmierkenntnisse.

Einfache Website-Baukästen vs. WordPress: Was ist die beste Lösung für dich?

Zunächst einmal stellt sich die Frage: Website-Baukasten oder WordPress? Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile.

  • Website-Baukästen (wie Wix, Squarespace oder Jimdo) bieten eine einfache, benutzerfreundliche Möglichkeit, schnell eine Website zu erstellen. Sie haben vorgefertigte Templates und Drag-and-Drop-Funktionen, sodass du deine Seiten ganz einfach gestalten kannst. Die Nachteile? Du bist in der Gestaltung und Erweiterung deiner Website etwas eingeschränkt, und du hast weniger Kontrolle über SEO und Ladezeiten.
  • WordPress ist eine leistungsstarke, flexible Lösung, die dir mehr Gestaltungsmöglichkeiten bietet. Mit WordPress kannst du deine Website ganz nach deinen Wünschen anpassen, und es gibt viele Plugins für zusätzliche Funktionen (z. B. für SEO, Formulare oder Buchungssysteme). Wenn du WordPress nutzt, kannst du mit Page Buildern wie Divi oder Elementor noch einfacher arbeiten, ohne einen einzigen Code zu schreiben.

Wenn du also viel Flexibilität und Kontrolle möchtest, ist WordPress eine hervorragende Wahl – gerade für Selbstständige, die langfristig wachsen wollen.

Page Builder wie Divi, Elementor oder Greyd: Ziehen, ablegen, gestalten – ganz ohne Code

Du musst kein Technik-Profi sein, um eine professionelle Website zu erstellen. Mit Page Buildern wie Divi, Elementor oder Greyd kannst du deine Seiten per Drag-and-Drop gestalten – das bedeutet: einfach Inhalte an die gewünschte Stelle ziehen und fertig!

  • Divi* ist besonders beliebt, weil es ein umfassendes System für die Website-Gestaltung bietet. Du kannst alles anpassen – von Farben über Layouts bis hin zu Animationen.
  • Elementor ist ein weiteres tolles Tool, das besonders für seine Benutzerfreundlichkeit bekannt ist. In der Pro-Version von Elementor kannst du Formulare direkt erstellen und in deine Website integrieren. Wenn du die kostenlose Version nutzt, kannst du ein Formular-Plugin wie WPForms verwenden, das sich nahtlos in Elementor einfügt.
  • Greyd* bietet dir eine ähnliche Drag-and-Drop-Funktion, ist aber besonders für WordPress-Nutzer interessant, die eine noch einfachere Lösung suchen.

Das Beste an diesen Page Buildern? Sie bieten vorgefertigte Templates, die du anpassen kannst, sodass du nicht bei Null anfangen musst.

Automatisierungen nutzen: Formulare, Terminbuchungen & E-Mail-Marketing einfach integrieren

Ein weiterer Vorteil von WordPress ist die Integration von Automatisierungen, die dir viel Zeit sparen und deine Website noch funktionaler machen:

  • Formulare: Mit Divi und Greyd kannst du direkt Formulare erstellen, ohne ein zusätzliches Plugin zu benötigen. Bei Elementor ist die Formularfunktionalität nur in der Pro-Version integriert. Wenn du die kostenlose Version nutzt, kannst du Plugins wie WPForms verwenden, um Formulare zu erstellen und diese problemlos in Elementor einzufügen.
  • Terminbuchungen: Mit Zeeg kannst du deinen Kunden die Möglichkeit bieten, Termine direkt über deine Website zu buchen. Zeeg ist einfach zu integrieren und ermöglicht es dir, deine Termine effizient zu verwalten. Du kannst es hier nutzen: Zeeg Terminbuchungstool.
  • E-Mail-Marketing: Tools wie Mailchimp, Brevo oder Rapidmail lassen sich problemlos in deine WordPress-Seite integrieren. So kannst du automatisierte E-Mail-Kampagnen, Follow-ups und Newsletter direkt aus deiner Website heraus steuern.

Automatisierungen machen deine Website nicht nur funktionaler, sondern auch effizienter, da viele Aufgaben im Hintergrund laufen, ohne dass du aktiv eingreifen musst.

Inhalte, die überzeugen (ohne dass du ein Texter sein musst)

Du musst kein Profi-Texter sein, um überzeugende Inhalte für deine Website zu erstellen. Mit ein paar einfachen Techniken kannst du auch ohne viel Erfahrung Texte verfassen, die deine Zielgruppe ansprechen und Vertrauen aufbauen.

Wie du in wenigen Worten deine Zielgruppe ansprichst

Du hast nur wenige Sekunden, um die Aufmerksamkeit deiner Besucher zu gewinnen. Deshalb solltest du gleich zu Beginn auf den Punkt kommen und deine Zielgruppe direkt ansprechen. Stelle sicher, dass du in deinen Headline und den ersten Sätzen klar machst, was du für den Besucher tun kannst.

Vermeide Fachbegriffe oder komplizierte Sprache – halte es einfach und verständlich. Zeige den Nutzen, den deine Dienstleistungen oder Produkte bieten, und verwende eine freundliche und einladende Sprache. Deine Zielgruppe sollte sich in deinen Worten wiedererkennen und sofort wissen, dass sie an der richtigen Stelle ist.

Storytelling: Wie du mit deiner eigenen Geschichte Vertrauen aufbaust

Menschen lieben Geschichten. Und eine persönliche Geschichte kann eine starke Verbindung zu deinen Besuchern herstellen. Erzähle in kurzen Worten, warum du tust, was du tust – und warum es dir wichtig ist, anderen zu helfen.

Storytelling hilft dabei, deine Authentizität zu zeigen. Du kannst darüber sprechen, wie du deine Dienstleistungen oder Produkte entwickelt hast, welche Herausforderungen du überwunden hast und was dich motiviert. Deine Geschichte macht dich greifbarer und baut Vertrauen auf.

Warum Bilder und Testimonials wichtiger sind als lange Texte

Manchmal sind Bilder und Testimonials viel effektiver als lange Texte. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – und Kundenbewertungen oder Empfehlungen bieten eine starke soziale Bestätigung. Zeige Bilder von deinem Team, deinem Arbeitsplatz oder von erfolgreichen Projekten. Und nutze Testimonials, um deine Ergebnisse und die Zufriedenheit deiner Kunden zu belegen.

Glaubwürdigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Testimonials sind nicht nur Beweise für deine Expertise, sondern auch für die positive Erfahrung anderer. Achte darauf, dass diese authentisch und glaubwürdig wirken, um Vertrauen zu schaffen.

Wie du mehr Besucher auf deine Website bringst (auch ohne SEO-Profi zu sein)

Die beste Website nützt dir wenig, wenn niemand sie besucht. Doch keine Sorge – auch ohne tiefgehende SEO-Kenntnisse kannst du die Besucherzahlen deiner Seite steigern. Hier sind ein paar einfache Strategien, um mehr Aufmerksamkeit auf deine Website zu ziehen.

Social Media gezielt nutzen

Social Media ist eine hervorragende Möglichkeit, um deine Website bekannt zu machen. Du musst nicht auf allen Plattformen aktiv sein – konzentriere dich auf die Kanäle, auf denen sich deine Zielgruppe aufhält. Teile regelmäßig wertvolle Inhalte wie Blogartikel, Tipps oder Erfolgsgeschichten, die auf deine Website verlinken.

Nutze auch die Funktionen von Plattformen wie Instagram, Facebook oder LinkedIn, um direkt mit deiner Zielgruppe zu interagieren. Zeige, was hinter den Kulissen passiert und baue so eine persönliche Verbindung zu deinen Followern auf.

E-Mail-Marketing als Kundenmagnet

E-Mail-Marketing ist eine der effektivsten Methoden, um Besucher wieder auf deine Seite zu holen und langfristige Kundenbeziehungen aufzubauen. Mit einem Newsletter kannst du regelmäßig wertvolle Inhalte, Angebote und Neuigkeiten teilen. Stelle sicher, dass du deinen Besuchern auf deiner Website ein attraktives Freebie anbietest, um ihre E-Mail-Adressen zu sammeln und eine E-Mail-Liste aufzubauen.

Nutze Tools wie Brevo oder Rapidmail, um deine E-Mails zu automatisieren und deine Kommunikation mit den Interessenten effizient zu gestalten.

Empfehlungen & Netzwerken: Lass andere für dich werben

Empfehlungen von zufriedenen Kunden oder Partnern sind Gold wert. Nutze Netzwerkveranstaltungen oder Online-Communities, um neue Kontakte zu knüpfen und deine Website bekannt zu machen. Biete Anreize, damit andere dein Angebot weiterempfehlen, zum Beispiel durch ein Affiliate-Programm oder Rabatte für Empfehlungen.

Auch ein einfaches Mundpropaganda-Marketing kann wahre Wunder wirken. Frage zufriedene Kunden nach einer Bewertung oder einer kurzen Empfehlung, die du auf deiner Website teilen kannst. Diese Social Proof-Elemente helfen, das Vertrauen von neuen Besuchern zu gewinnen.

Fazit & nächste Schritte

Deine Website muss nicht perfekt sein – aber strategisch. Du kannst eine professionelle und funktionale Website aufbauen, auch ohne ein Technik-Experte zu sein. Achte darauf, dass du deine Zielgruppe ansprichst, Vertrauen aufbaust und dir die richtigen Tools zunutze machst, um die Seite effektiv zu gestalten.

Deine Website muss nicht perfekt sein – aber strategisch

Perfektion ist nicht erforderlich, um erfolgreich zu sein. Viel wichtiger ist es, dass du mit deiner Website eine klare Strategie verfolgst und den Besuchern echten Mehrwert bietest. Deine Seite muss vor allem funktional und benutzerfreundlich sein.

Erste To-Dos für eine Website, die für dich arbeitet

  • Definiere deine Zielgruppe und richte die Inhalte deiner Website auf ihre Bedürfnisse aus.
  • Setze einfache Automatisierungen wie Terminbuchungen und E-Mail-Marketing ein.
  • Optimiere deine Website für mobile Geräte und sorge für eine schnelle Ladegeschwindigkeit.
  • Nutze Social Media und E-Mail-Marketing, um Besucher auf deine Website zu bringen.

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